Bestattungsvorsorge

Warum sollten Sie für Ihre eigene Bestattung Vorsorge treffen?

Vorsorge für die eigene Bestattung zu treffen heißt nicht, sich von nun an ausschließlich mit dem Tod zu beschäftigen. Sie ist vielmehr ein guter, persönlicher Weg, um vorbereitet zu sein. Sie schließt das offene und aufrichtige Verlangen ein, der eigenen Familie oder dem Freundeskreis dabei zu helfen, spätere Unklarheiten und unangenehme Entscheidungen zu vermeiden. Oft möchten Alleinstehenden sicher sein, dass alles in ihrem Sinne getan wird, da Verwandte zu weit weg wohnen, um die notwendigen Formalitäten zu regeln. Wer sich frühzeitig um die eigene Bestattung kümmert, kann nicht nur Preise vergleichen und die Bestattungskosten festlegen, sondern auch mit dem Bestatter seines Vertrauens Inhalt und Ablauf der Trauerfeier in Ruhe besprechen. Auch finanzielle Bestattungs-Vorsorge ist heute durch Sterbegeldversicherungen oder Geldanlagen bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG möglich. In einem persönlichen Gespräch erläutern wir Ihnen gern die Möglichkeiten.

Bestattungsarten

Erdbestattung

Die Erdbestattung ist eine der traditionellsten Bestattungsarten. Man unterscheidet hier zwischen drei Grabarten - Wahlgräber, Reihengräber und Gemeinschaftsgräber (anonyme Erdbestattung). Die Ruhefrist bei einer Erdbestattung beträgt in der Regel 20 - 30 Jahre, je nach Friedhofsatzung.

  • Wahlgrab
    Sollen mehrere Familienmitglieder eine gemeinsame Ruhestätte finden, können die Angehörigen auf dem zuständigen Friedhof ein oder mehrere Wahlgräber aussuchen. Zusätzlich können in einem Wahlgrab bis zu zwei Urnen bestattet werden.
  •  Reihengrab
    Ein Reihengrab wird von der Friedhofsverwaltung zugeteilt. In diesem darf jeweils nur eine Bestattung erfolgen.
  • Gemeinschaftsgräber (anonyme Erdbestattung)
    Diese Bestattung findet in einem nicht individuell gekennzeichneten Gräberfeld statt. Die anonyme Beisetzung erfolgt wie bei jeder anderen Erdbestattung, jedoch wird die Grabpflege von der jeweiligen Friedhofsverwaltung übernommen.
  • Für die Urnenbeisetzung gelten die gleichen Vorrausetzungen wie bei der Erdbestattung.

Feuerbestattung

Auch für die Einäscherung benötigen sie einen Sarg.  Der/die Verstorbene wird mit diesem verbrannt und die Asche wird in einer Urne beigesetzt. Bei einer  Feuerbestattung besteht die Möglichkeit einer Trauerfeier am Sarg mit anschließender Überführung zum Krematorium. Die Urnenbeisetzung findet in der Regel später im engsten Familienkreis statt. Findet die Trauerfeier an der Urne statt, so ist zunächst die Überführung des/der Verstorbenen zum Krematorium und anschließend die Urnenrücküberführung zum jeweiligen Beisetzungsort. Die Urnenbeisetzung in die Grabstätte erfolgt im Anschluss an die Trauerfeier. Es besteht die Wahl zwischen einem Urnenwahlgrab, Urnenreihengrab und einer anonymen Beisetzung.

Urnenwahlgrab

• Mehrfachbelegung bis zu 4 Urnen je Grabstätte
• individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
• Lage der Grabstätte kann auf dem Friedhof ausgesucht werden

Urnenreihengrab

• nur Einzelbelegung möglich
• Die Lage der Grabstätte wird von der Friedhofsverwaltung der Reihe nach vergeben.

Urnengemeinschaftsanlage (grüne Wiese)

Diese Beisetzung erfolgt in aller Stille ohne Angehörige.

Diamantbestattung

Die wohl persönlichste und einfühlsamste Art des Abschiednehmens – Erinnerungsdiamanten, ein Symbol der Liebe.

Kristallbestattung

Kristalle sind ein Symbol für Liebe und Verbundenheit. Die Formen in ihrem Innersten lassen ein Spiegelbild der Ewigkeit entstehen.

Seebestattung

Vielen ist nicht bekannt, dass die Seebestattung nicht nur Seeleuten vorbehalten ist, sondern schon seit langem jeder Verstorbene auf See bestattet werden kann, wenn

  • er entweder selbst zu Lebenszeiten eine entsprechende handschriftliche Erklärung abgegeben hat
  • oder wenn die Angehörigen einstimmig den geäußerten Wunsch des Verstorbenen nach einer Seebestattung bestätigen

Wir regeln alles nach den Wünschen der Hinterbliebenen, organisieren die Trauerfeier und erledigen alle Formalitäten oder Besorgungen.

Der Ablauf einer Seebestattung
Die Seebestattung erfolgt immer nach der Einäscherung. Der Ablauf ist deshalb für eine Urnenbestattung an Land oder auf See erst einmal gleich. Die Angehörigen entscheiden, von welchem Hafen die Seebestattung erfolgen soll. Ebenso, ob sie oder weitere Angehörige bei der Beisetzung auf See dabei sein möchten, oder ob eine Beisetzung in aller Stille gewünscht wird. Wir beauftragen die entsprechende Seebestattungsreederei und organisieren die Überführung der Urne zum gewünschten Ausschiffungshafen. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wird dort eine spezielle Seebestattungsurne verwendet. Mit nautischen Geräten wird die Position festgelegt und im Logbuch des Schiffes eingetragen. Die Angehörigen erhalten alle Unterlagen, einen Logbuchauszug und eine Seekarte, in der die genaue Position vermerkt ist.

Friedwald

Eine Bestattung inmitten der Natur. Hier gibt es unterschiedliche Baumgräber. Es kann zwischen einen Familienbaum (bis zu 10 Urnen) oder einem Einzel bzw. Partnerbaum (bis zu 2 Urnen) gewählt werden. Die biologisch abbaubaren Urnen werden direkt an den Wurzeln des Baumes bestattet. Dieser kann auch mit einer Namenstafel versehen werden.

Ruhe Forst

Letzte Ruhe an den Wurzeln eines Baumes mitten in der Natur. Wir finden hier eine Alternative zum klassischen Friedhof.

Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen eine Hochzeitsfeier unter Engeln.

Khalil Gibran

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